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Laudatio von Herrn Minister Duin zur Verleihung des Unternehmerpreises "erfolgreich nachhaltig"

Ein Sprecher in der damals oppositionellen SPD-Fraktion, der für die Wirtschaftspolitik zuständig war, durfte im Deutschen Bundestag immer den Wirtschaftsminister kritisieren. Das hat aber niemand gehört, weil die eigenen Leute, die ihn kritisiert haben, lauter waren. Ich will an eine kleine Anekdote erinnern, lieber Philipp Rösler, weil ich mich ausgesprochen freue, dass Sie heute hier sind, dass wir uns hier begegnen. Klar, eine gemeinsame niedersächsische Geschichte, eine kleine gemeinsame Geschichte auch im Deutschen Bundestag. Ich will mit dieser kleinen Anekdote nur deutlich machen, wie sympathisch Sie mir waren. Das vermutet man ja nicht immer bei Sozialdemokraten und bei Liberalen, wie viel Sympathie bei aller inhaltlichen Auseinandersetzung, die manchmal aus dem Amt heraus erwartet wird, durchaus möglich ist. Sie können sich an die Griechenlandkrise, die ja noch nicht vorbei ist, vor allem an ihren Höhepunkt erinnern.

Der damalige Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler stellte eine große Delegation zusammen, die nach Griechenland flog. Wir flogen gemeinsam nach Athen. Die Delegation war nur einigermaßen erfolgreich, glaube ich, wenn man das im Nachhinein betrachtet, aber das Tolle daran war, sehr geehrter Herr Erzbischof Becker, dass der Bundeswirtschaftsminister und ich, in einem Flugzeug fliegen durften, das erst einmal benutzt worden war und zwar handelte es sich um die komplett renovierte „Theodor Heuss“. Und die war deswegen erst einmal benutzt worden, weil Papst Benedikt XVI. sie eingeweiht hat, der nach seinem letzten Deutschlandbesuch mit ihr in Richtung Rom geflogen worden ist. Und die nächsten Passagiere waren eben Rösler und Duin, und das, was Philipp Rösler mir so sympathisch gemacht hat, war etwas, was er beim Einsteigen in diese „Theodor Heuss“ sagte. Das ist ein großer Airbus 340. Rösler sagte damals, zu einer Zeit, als die Presse - er hat es vorhin selber gesagt – nicht so freundlich mit seiner Partei und mit ihm umgegangen ist, und da sagte er, jetzt sehen sie mal her, die „Theodor Heuss“, ein riesiger Airbus, das war der erste FDP-Vorsitzende, vielleicht bin ich der letzte, dann krieg ich nur eine Cessna. Und ich finde diese Distanz zum eigenen Amt, diese Selbstironie, ausgesprochen sympathisch. Deswegen freue ich mich, dass Sie heute hier sind und dass Sie uns in Ihren Ausführungen Wichtiges mit auf den Weg gegeben haben und vor allen Dingen auch Erhellendes über die Arbeit, die Sie im Weltwirtschaftsforum tun, berichtet haben, denn Sie haben ja Recht, der Fokus liegt auf diesen paar Tagen im Schnee von Davos, aber das ist eben nicht die eigentliche und zentrale Arbeit.

Dafür ganz, ganz herzlichen Dank!

Meine Damen und Herren, ich darf heute der Laudator sein für Frau Kaufmann-Maas und Herrn Maas, die Maas Natur GmbH. Lieber Otto Kentzler, ich kann mich gut an die Jurysitzung erinnern. Dankenswerterweise, das war den Terminlagen geschuldet, hat diese Jury bei mir im Ministerium getagt, wir sind dort zusammengekommen, wir hatten vorbereitete Unterlagen, wir haben uns verschiedene Bewerbungen angeguckt und haben die Kriterien dann mit dem, was in den Unternehmen passiert, abgeglichen und sind dann, nach intensiver, abwägender, aber doch vergleichsweiser kurzer Diskussion zu einem sehr eindeutigen Ergebnis gekommen, nämlich, dass wir Frau Kaufmann-Maas und Herrn Maas, die Maas Natur GmbH - wir haben gerade ein paar Eindrücke durch Bilder bekommen - mit dem heutigen Unternehmerpreis „erfolgreich nachhaltig“ der Kommende Dortmund und der Bank für Kirche und Caritas auszeichnen wollen.

Dazu schon an dieser Stelle ganz herzlichen Glückwunsch! Und bevor ich ein paar Dinge über das sage, was Sie tun, was wir gerade in den Bildern gesehen haben, was auch mit Davos zu tun hat, erlauben Sie mir als Laudator an das anzuschließen, was Erzbischof Becker und auch Herr Rösler gerade gesagt haben, was wir in der Diskussion gehört haben. Ich glaube nämlich, dass es in unserer Zeit keine Selbstverständlichkeit ist, sich einem solchen Thema, der nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung tatsächlich inhaltlich zuzuwenden und nicht nur gelegentlich mal, im Zweifel am Sonntag, darüber zu reden. Das zeichnet Sie hier alle aus, sich diesem Thema auch in Ihrem unternehmerischen Alltag zuzuwenden. Mir ist ein großes Glück zuteil geworden, als ich vor wenigen Monaten nach Chile gereist bin, gemeinsam mit der Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und einer entsprechenden Delegation.

Am Rande dieser Unternehmergespräche und politischen Gespräche lernte ich Schwester Caroline kennen. Schwester Caroline ist eine Ordensschwester. Vertreter des Handwerks nicken sofort, weil sie in NRW beim Handwerk keine ganz Unbekannte ist. Sie ist seit fünfzig Jahren Ordensschwester in Chile. Sie kommt aus Deutschland, ist damals nach Chile gegangen, wurde dann kurz abberufen, weil sie sich angeblich zu politisch engagiert hat - wir reden hier über Ende der sechziger, Anfang der siebziger Jahre in Chile. Dann ist sie auf eigene Faust wieder zurück gegangen und hat den ärmsten Menschen in Chile geholfen, und hat heute - deswegen kennen die Handwerker sie - riesige Zentren aufgebaut, wo junge Chilenen das Handwerk lernen. Es gibt dort keine duale Ausbildung, aber sie hat mit den Spendengeldern, die sie zur Verfügung hatte, Werkstätten aufgebaut und jetzt können junge Menschen dort ein Handwerk erlernen und bekommen danach eine gute berufliche Perspektive in diesem spannenden Land Chile.

Wir unterstützen Schwester Caroline in vielfältiger Weise. Aber was das Interessante ist und was das mit Nachhaltigkeit zu tun hat, ist folgendes, das sie mir berichtet hat, als ich sie wiedertreffen durfte - sie war jetzt glücklicherweise in der letzten Woche wieder hier in Deutschland. Was Schwester Caroline über Chile erzählt, ist stellvertretend für viele andere Länder dieser Welt. Wir haben einen Teil der Wirtschaft dort kaputt gemacht. Chile ist zwar nicht das ärmste Land, auch nicht das ärmste in Südamerika, aber nach wie vor kämpft es mit großen Schwierigkeiten. Wir haben dafür gesorgt, dass es diesem Land schlechter geht, weil es zum Beispiel keine einzige Fabrik mehr für Textilprodukte in Chile gibt. Konzerne aus Europa und den USA, die wiederum gar nicht bei sich produzieren lassen, sondern noch einmal die Kurve über Teile Asiens nehmen, haben den Markt mit billigen Textilien derart überschwemmt, dass die heimische Textilindustrie darüber in den letzten Jahrzehnten zugrunde gegangen ist. Es gibt sie schlichtweg nicht mehr. Sie können quasi keine chilenischen Textilien kaufen, was zu Arbeitslosigkeit und all den ganzen sozialen Verwerfungen mit geführt hat. Wo fängt unternehmerische Verantwortung an?

Es geht nicht nur darum, Produkte aus anderen Ländern zu importieren, und damit vielleicht - Stichwort Kinderarbeit oder anderes - für Probleme zu sorgen, sondern man kann sogar dann, wenn man sich an diese Regeln hält, in anderen Märkten für großes Unheil sorgen. Ein zweites Beispiel auf dieser Reise, was genau zu Ihrem Thema hier heute Nachmittag und heute Abend passt, begegnete mir als wir nach Chile Kolumbien bereist haben. Und was ich jetzt sage, das sage ich ganz ausdrücklich als nordrhein-westfälischer Wirtschaftsminister, der auch für Energie zuständig ist. Wir verbrennen in Kraftwerken Kohle und da wir sie selber so gut wie nicht mehr fördern dürfen, 2018 dann endgültig nicht mehr, importieren wir diese Kohle unter anderem aus Kolumbien. Wir haben dort in einer Stiftung mit den Unternehmen, die diese Kohle fördern, aber auch mit den betroffenen Menschen, die sich zusammen getan haben, mit den Menschen, die in diesen Abbauregionen leben, und mit den Arbeitern in diesen Kohleminen eine Diskussion geführt. Dabei ist eines ganz deutlich geworden: Auch solch ein Unternehmen hier in Nordrhein Westfalen, das ein solches Kraftwerk betreibt, und alle, die mich kennen, wissen, dass ich sehr dafür bin, dass wir diese konventionelle Energie noch über lange Jahre erhalten, weil man alleine von Wind und Sonne die Herausforderung wahrscheinlich nicht wird bestreiten können.

Aber dabei sollen die hiesigen Unternehmen darauf zu achten, wo kommt denn die Kohle her, erst recht, wenn sie wie zum Beispiel die STEAG GmbH kommunal beherrscht werden. Sie müssen sich fragen, sind denn dort die Bedingungen, ist das „Blutkohle“, so ein Begriff, der in dieser Diskussion häufig auftaucht. Wird von den Unternehmen, die die Kohle hier her bringen, mit den Leuten vor Ort ordentlich umgegangen? Wird mit denen, die ihr Land verlieren, ordentlich umgegangen? Wird mit denen, die in den Minen arbeiten, ordentlich umgegangen? Das sind Fragen, die wir hier beantworten müssen und hier auch beantworten können, um Verhältnisse an anderen Orten in der Welt so nah und so fern, Herr Erzbischof Becker, durchaus eine ganz, ganz große Rolle spielen. Und dann schließt sich der Kreis zu unseren heutigen Preisträgern und zunächst einmal zu den Veranstaltungen in Davos. Kofi Annan war 1999 in Davos, und der damalige UN-Generalsekretär rief die versammelten CEOS und Unternehmer auf, die Globalisierung ökologischer und sozialer zu gestalten. Im  Jahr darauf traten die ersten fünfzig Unternehmen freiwillig dem globalen Pakt, dem UN Global Compact bei. Mit über achttausend Unternehmen ist das bis dato die größte Initiative für nachhaltiges Wachstum.

Und immer mehr kleine und mittlere Unternehmen, die ja das Herz unserer Wirtschaft in der Bundesrepublik, ganz besonders in NRW sind, erkennen, dass ein verantwortungsvolles Lieferkettenmanagement, wie ich es gerade beschrieben habe, in ihrem eigenen Interesse liegt. Es hilft ihnen, Risiken in der Lieferkette früh zu erkennen, es hilft ihnen, Reputationsschäden zu vermeiden - auch nicht ganz unwichtig im wirtschaftlichen Leben! - und desweiteren trägt die Überprüfung der Lieferkette auch zu Innovationen bei, sei es durch die Ersetzung von Produkten oder Materialien oder durch veränderte Prozesse. Und bei all diesen Entwicklungen gibt es und brauchen wir Vorreiter, gute Beispiele, an denen man sich orientieren kann, bei denen man nachfragen kann, wie hast du das denn geschafft, kann ich das bei mir auch machen? Ein solches gutes Beispiel, eine solche vorbildliche Unternehmung, die früher als andere Trends erkannt hat und den Mut hatte, damit verbundene Chancen zu nutzen, ist die Maas Natur GmbH, die heute den Unternehmerpreis erhält - ein absolutes Vorreiter-Unternehmen! Seit 1985 produziert das Unternehmen Maas nachhaltige Textilien. Es ging zunächst um Ökowindeln als Alternative zu den vielen Einwegprodukten, die wir kennen. Später wurde das Angebot auf Naturtextilien, sozusagen aufwachsend mit den eigenen Kleinsten, auf Naturtextilen für Säuglinge und Kleinkinder ausgeweitet. Heute ist Maas ein Versandhaus für Naturtextilien, das Kleidung für die ganze Familie, aus nachwachsenden Rohstoffen, aus biologischem Anbau entwickelt und vertreibt, darüber hinaus noch Produkte für den Garten- und Wohnbedarf.

Produziert wird, wir haben es gerade auf den Bildern gesehen, in der Türkei und in Deutschland. Und eines war uns in der Jury in Zeiten der Digitalisierung besonders aufgefallen, weil manche Unternehmen mit diesem Thema noch ringen. Maas Natur hat sehr frühzeitig schon auf den Weg gebracht, was wir neudeutsch Multi Channel nennen, das heißt der klassische Versandhandel ergänzt um den Onlinehandel. Das Unternehmen Maas unterhält neun Ladengeschäfte, ganz stationär. Das haben wir in den Bildern gesehen, jedenfalls lokal erreichbar, aber auch über den Online-Handel für die ganze Bundesrepublik und darüber hinaus erreichbar. Mit dieser Ausrichtung beschäftigt der Familienbetrieb mittlerweile rund einhundertvierzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Ziel des nachhaltigen Wirtschaftens hat sich über die Jahre ausdifferenziert. Es umfasst heute ökologische und soziale Verantwortung, Gesundheit und nicht zuletzt auch Qualität.

Zunächst stand die Produktion schadstofffreier Textilien im Vordergrund, seit 1995 verwendet Maas Natur, Baumwolle und tierische Fasern aus kontrolliert biologischen Anbau und artgerechter Tierhaltung. Damit hat das Unternehmen, wie ich eben gerade sagte, Verantwortung für die gesamte Lieferkette übernommen, also nicht nur für den direkten Produzenten und Konfektionäre, sondern auch für den Rohstofflieferanten. Ergänzt wird das durch eine nachhaltige Logistik. Die Veredlung der Baumwolle findet vorwiegend in der Region um Izmir in der Türkei statt. Der Transport der Waren erfolgt überwiegend per Schiff oder per Bahn. LKWs werden nur auf den letzten Metern bis zur Filiale eingesetzt. Auf die in der Branche sonst üblichen Halbfertigwaren mit ihren langen Transportwegen, verzichtet das Unternehmen ganz. Die meisten Lieferanten sind den Inhabern Maas persönlich bekannt. Kinderarbeit und unwürdige Arbeitsbedingungen werden nicht toleriert, stattdessen setzt Maas Natur auf ein partnerschaftliches Lieferantenmanagement. Der direkte Kontakt ist eine ganz wichtige Grundlage für das gegenseitige Vertrauen und für die langfristige Umsetzung dieser gemeinsamen Standards. Zum Vertrauen, das haben wir alle irgendwann mal gelernt, gehört auch Kontrolle. Die Betriebe sind nach dem international anerkannten Textilstandard GOTS zertifiziert. Die zertifizierten Betriebe werden jährlich von einem unabhängigen Kontrolleur überprüft. Zusätzlich stellt eine Mitarbeiterin vor Ort durch regelmäßige Betriebsbesichtigungen eine ökologische und sozialfaire Produktion sicher. Dann gibt es noch ein Prüflabor in Deutschland, das macht Stichproben. Die Absicherung der hohen nachhaltigen Standards ist lückenlos. All diese aufwendigen Maßnahmen unterstreichen das vorbildliche Engagement von Maas Natur für eine nachhaltige Lieferkette. Auch auf der Branchenebene übernehmen Sie Verantwortung als Gründungsmitglied des Internationalen Verbandes für Naturtextilwirtschaft, als Mitglied bei GOTS, bei Fair Trade und dem Bündnis für nachhaltige Textilien der Bundesregierung. Mit all diesem Engagement tragen Sie zum Erfolg Ihres Unternehmens bei. Und als ob das nicht schon genug wäre, verfolgt Maas Natur neben seinen Verdiensten um eine nachhaltige Lieferkette ein langjähriges gesellschaftliches Engagement am Standort in Deutschland durch die Inklusion von benachteiligten Menschen. In Zusammenarbeit mit Akteuren aus der Gesellschaft ermöglicht das Unternehmen die Integration sehr schwer vermittelbarer Menschen ins Berufsleben, unterstützt Initiativen für Kinder mit Behinderung und benachteiligte Schulkinder. Sogar in Kenia ist Maas Natur gesellschaftlich aktiv und fördert eine Schneiderei, die junge Menschen ausbildet - also ein ähnliches Thema, wie ich es gerade zu beschreiben versucht habe. Ökologisch-soziale Verantwortung, Gesundheit, Qualität, das, sehr geehrte Frau Kaufmann-Maas, sehr geehrter Herr Maas, das sind die Leitplanken Ihres unternehmerischen Handelns. Sie haben in den letzten dreißig Jahren in ganz hervorragender Weise gezeigt, wie Sie in diesem, Ihrem Unternehmen erfolgreich leben und wirtschaften, aber diesen Anspruch ebenso erfolgreich mit Ihren Lieferanten umsetzen.

Das ist nicht die kleinste Aufgabe, die man sich vornehmen kann, das weiß ich sehr genau! Da, wo andere angesichts der Herausforderung textiler Lieferketten zögern und zaudern, haben Sie unternehmerische Mittel und Wege gefunden, Ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden. Dafür, liebes Ehepaar Maas, darf ich Ihnen heute im Namen der Ausrichter, Dr. Klasvogt von der St. Klemens Kommende Dortmund und der Bank für Kirche und Caritas aus Paderborn, ganz herzlich gratulieren. Ich will schließen. Wir haben heute über das Wort „Nachhaltigkeit“ viel gesprochen. Der englische Begriff Corporate Social Responsibility (CSR) ist in der Rede von Herrn Rösler auch schon gefallen. Ich habe Frau Christiane Underberg noch nicht gesehen, ich weiß nicht, ob sie mittlerweile da ist, aber ich darf es trotzdem sagen. Frau Underberg hat einen Begriff geprägt, den ich geklaut habe und in ganz vielen Reden immer wieder benutze. Was heißt denn „nachhaltig“ und was heißt „CSR“ - was heißen alle diese Dinge? Frau Underberg hat dann gesagt, es gibt einen Begriff, da macht es eigentlich in jedem Kopf sofort „klick“, da weiß man, was damit gemeint ist. Sie hat diese Begriffe mit einer neuen Wortschöpfung übersetzt: „enkelfähig“. Enkelfähig zu wirtschaften, also nicht nur an sich selbst zu denken, sondern an die nächste und übernächste Generation. Das, finde ich, fasst das, was Sie, liebes Ehepaar Maas, auf den Weg gebracht haben, auf wunderbare Weise zusammen, und deswegen, im Namen aller hier Anwesenden, im Namen der Jury, im Namen der Veranstalter herzlichen Glückwunsch zu diesem Preis im Jahre 2016!

Vielen Dank!