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Kleine Rohstoffkunde: Tierische Fasern

Tierische Fasern bestehen aus Eiweißfasern. Sie sind den Grundstoffen der menschlichen Haut in Substanz und Eigenart sehr ähnlich.

Schafwolle

Schafwolle zählt zu den ältesten Spinnmaterialien der Welt und Wollfilz ist die älteste Stoffart überhaupt. Die Schafe werden ein- oder zweimal im Jahr mit Hilfe von Schermaschinen geschoren. Beim Scheren soll das ganze Vlies zusammenbleiben. Die Feinheit und damit die Qualität der Wolle eines Vlieses sind an den verschiedenen Körperpartien unterschiedlich. Die beste Wolle gewinnt man von den Schulterpartien und den Flanken, dann folgen Rücken, Hals und Keule. Die Bauchwolle ist durch das Liegen oft stark verfilzt. Nach der Schur werden die Vliese so zerteilt, dass die Wollen nach Qualität sortiert werden. Der Fettgehalt der Wollhaares kann sogar ein Qualitätszeichen sein. mehr

Naturseide

Die Seide gewann bereits in frühgeschichtlicher Zeit hohes Ansehen durch das edle Aussehen der Stoffe. Sie war die einzige endlose Textilfaser vor Erfindung der Chemiefasern und ist der kostbarste Naturfaden.

Seide wird aus den Kokons der Maulbeer-bzw. Tussahspinner (beides Falter) gewonnen und daher muss bei der klassischen Gewinnung der Naturseide aus Asien Rücksicht auf die Lebensbedingungen des Maulbeerbaumes, dessen Blätter das alleinige Futter für die Seidenraupen abgeben, sowie auf die Lebensbedingungen der Raupen genommen werden. mehr

Wolle von anderen Tieren

Andere bekannte Wollen, die nicht vom Schaf stammen, sind vor allem: Mohairwolle von der Angoraziege, Kaschmirwolle von der in Mittelasien (Himalaja), in der Mongolei, in Persien und Afghanistan beheimateter Kaschmirziege, Wolle vom Alpaka sowie die Yakwolle von einem asiatischen Hochgebirgerind. mehr